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Text: Kathrin Kuhn

Weihnachtsfeier 2005
Die erste traditionelle Weihnachtsfeier des VfL-Rotenburg war ein voller Erfolg

Mit 22 Interessierten begann unsere erste gemeinsame Weihnachtsfeier im Restaurant Eichenhof in Appelbüttel. Kulinarisch ein Erfolg, die zeitliche Abfolge des Auftragens war mit "Seilrissen" durchsetzt. Zahlen mussten wir alle selber, da keiner an den Kopfenden sitzen wollte und trotz Hoffnungsfünkchen kommt auch Hr. Lohnmann´s Runde vermutlich erst im Januar.

Alle haben auf den Kalorienabbau in der angrenzenden Muckibude verzichtet und sind dem Konvoi zum Theater Rieckhof in Harburg gefolgt. Ein Pärchen hat unterwegs 2 mal den Faden verloren - obwohl die Spitze nur von einem einäugigen Golf angeführt wurde.

Überzeugend von den Schauspielern der "kleinen Bühne" im Theaterstück "Das Wehr" wurden die tiefgründigen Erfahrungen der menschlichen Seele dargestellt - durchaus passend zur Weihnachtszeit. Leider boten nicht alle Plätze eine gute Aussicht auf die Akteure, nichts desto trotz ist das Rieckhof eine kultige Adresse. Begleitet wurde das Stück von der Irish-Folk-Gruppe "Copperkettle", deren musikalische Einlagen äußerst hörenswert waren. 

Unter www.copperkettle.de gibt es etwas zur Musikgruppe (mit Hörprobe).

Christian hat noch einen kleinen Kneipenbummel gemacht, uns anderen "Schluffen" trieb es nach Hause. So blieb hoffentlich dem einen oder anderen der Eisregen erspart.

Angeblich soll auf dem Weg nach Hause jemand sein Auto in der falschen Richtung gesucht haben - ob es wohl die oben erwähnten waren?

Lieber Christian: Wir danken dir für Dein Engagement im Verein und heute insbesondere für die Organisation des tollen vorweihnachtlichen Abend. 
Super auch, dass du extra mit uns zurück zum Parkplatz gekommen bist um allen den Rückweg zu erklären.
Informationen zum Theaterstück
Conor McPherson

Das Wehr
Ein irisches Schauspiel mit Musik von Copperkettle

Eine irische Kneipe irgendwo auf dem Land, nicht weit entfernt vom Meer. Einsam ist es hier, der Wind pfeift, der Ofen muss fast ständig geheizt werden. Ein paar Männer treffen sich hier allabendlich zum Bier. Verschrobene Typen, Einzelgänger. Man schweigt, man raucht, man trinkt, schlägt die Zeit tot. Doch dann geschieht etwas Neues. Finbar, der in die Stadt gegangen ist, um dort Karriere zu machen, erscheint und bringt eine junge Frau mit – Valerie. Sie ist aus Dublin in diese Einöde gezogen - warum, bleibt zunächst rätselhaft verborgen. Mit dem neuen Gast verändert sich alles. Die sonst so schweigsamen Männer fangen an zu reden, zu erzählen, wollen der geheimnisvollen jungen Frau ein wenig imponieren. Und so werden die alten Geschichten der Gegend wieder lebendig: poetisch, schaurig, mystisch. Und endlich kann auch Valerie ihre Geschichte erzählen, erzählen, was sie aus ihrem Zuhause vertrieb in diese Einsamkeit.

Der junge irische Autor Conor McPherson hat ein wundervoll poetisches Stück geschaffen. Lebhaft, melancholisch und komisch zugleich erzählt er eine einfache Geschichte mit einfachen Mitteln.

Unterstützt wird die kleine bühne einmal mehr von der Folk-Band Copperkettle, die die Stimmungen des Stücks traumhaft mit ihrer Musik zu untermalen weiß.
Es spielen: Joachim Börker, Michael Döpke, Mirja Schnorr, Thomas Wepler, Torsten Tiedemann
Inszenierung und Bühne: Ulrike Niß

weitere Informationen unter www.kleinebuehne.de

Text und Fotos mit freundlicher Genehmigung der Theatergruppe
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VfL-Rotenburg (Wümme) e.V.
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aktualisiert am 03.02.2006