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Fotos und Text: Norbert Neupert
Spargelessen 2007
am 11. Mai fand das 1. "traditionelle" Spargelessen statt
Spargelessen 2007

Ab 18:30 hieß es "Spargel satt" im "Gasthaus zur grünen Eiche" in Sothel. Mit über 20 Personen war der kleine Raum voll belegt. Für 18,- € wurden wir mit dem wahrhaft königlichen Gemüse und klassischen Beilagen wie Butter und "neuen" Kartoffeln von freundlicher Bedienung verköstigt. Ich habe mal gehört: "Wer Spargel isst, der entschlackt auch noch seinen Körper". Also rein damit und Gürtel lockern. Als ich dann satt war, habe ich noch eine Portion richtig in Ruhe genossen. Das Essen war wirklich ausgezeichnet. Ich kann nur sagen, vielen Dank an Albert für diesen guten Tipp und an Christian für die Organisation.

Für alle die damals nicht dabei waren und die mit Alzheimer: Im Februar 2001 war das Ziel der Kohltour auch dieser Gasthof und es wurde der neue Discus vorgestellt.
Wer sitzt da wohl drin? 
zur Geschichte

Spargel ist als Gemüse und Heilpflanze seit langem bekannt. Die Ägypter verwendeten ihn schon vor 4500 Jahren, Griechen und Römer kannten ihn bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. Als Heilpflanze diente bevorzugt wildwachsender Spargel, der schon bei Hippokrates von Kós erwähnt wurde und nach Dioskurides harntreibend und abführend wirken sowie gegen Gelbsucht helfen sollte. Mit diesen Indikationen wurde er bis ins 19. Jahrhundert verwendet.

Die Römer machten den Spargel auch nördlich der Alpen bekannt, er geriet aber wieder in Vergessenheit. Erst im 16. Jahrhundert ist der Anbau wieder belegt – Spargel galt damals als teure Delikatesse, vermutlich weil sein Nährwert gering und der Anbau aufwändig ist.

Früher war die Wurzel amtlich als Heilmittel anerkannt (offiziell); die Samen wurden als Kaffeesurrogat verwertet.
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VfL-Rotenburg (Wümme) e.V.
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aktualisiert am 13.06.2007