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Text: Hans-Joachim Neupert
Kohl und Pinkelwanderung 2011
am 23. Januar bei angenehmen +4°C

Kohlwanderung 2011

Sonntag, 9:15 Uhr
In dem kleinen Dörfchen Ahausen versammelt sich in unmittelbarer Nähe der Dorfkirche eine Menschenmenge die von Minute zu Minute anwächst. Höflich grüßt der Pastor und freut sich darüber, dass so viele Schäfchen zum sonntäglichen Gottesdienst erscheinen. Doch urplötzlich setzt sich die Ansammlung bunter Gestalten wie ein Schwarm Fische in Bewegung. Keiner weiß wirklich so richtig wo es langgeht, mit Ausnahme unserer erprobten Organisatoren, aber auch die haben so, zumindest zeitweise, ihre Probleme mit der Orientierung.

Unsere jungen "Airliner" setzen sich unverzüglich an die Spitze des Zuges. Zünftig, mit gefülltem Metbecher ausgestattet, marschieren sie allen voran in vorderster Reihe immer Richtung Westen, wird schon stimmen, immer geradeaus in das Grau in Grau der Landschaft. +4°C, eigentlich ein typischer Novembertag. Nun aber greift Udo ein, denn er muss den Kurs des Schwarmes korrigieren. Alles stoppt, die Gläser werden gezückt. Am besten hat mir Waldmeister mit Wodka geschmeckt. Nach wiederholtem Genuss fühlt man sich leicht an Absinth erinnert.

Immer weiter geht die Wanderung, 10 Kilometer, wie jedes Jahr, müssen überwunden werden. Es geht querfeldein, kaum einer kann sagen wo wir uns gerade ungefähr befinden. Ein Kreuzweg taucht aus dem Nebel auf. Udo hält inne, holt eine geheimnisvolle Karte aus seiner Jackentasche hervor, putzt seine Brille und grübelt. In mir kommt plötzlich so ein Gefühl auf als wären wir zeitweise im Kreis gelaufen. Kann aber auch am Absinth gelegen haben. Und dann gab es da noch Brigittes Glühwein und die würzigen leckeren Landjäger. Die gingen weg wie warme Semmeln. Für Glühwein war es eigentlich zu warm, aber lecker war er doch. Danke Brigitte.

 

So ganz nebenher werden Träume, Albträume und Visionen in Worte gefasst. „Rettet die Ka 7“, hört man die Nostalgiker rufen. Ein Werbefilm soll entstehen, Wolfgang erklärt sich sofort bereit die Hauptrolle zu übernehmen. Super! Hoffentlich wird’s was. Zwieback will ein Schnupperfliegen für Fluginteressierte organisieren. Perry wird ihn dabei unterstützen.

13:00 Uhr, nach 9800 Metern haben wir das Ziel, den Heidkrug, erreicht. Bis Verden ist es nicht mehr weit. Im Saal wird es jetzt eng. 84 Personen haben kaum Platz. Aber irgendwie findet dann doch jeder seinen Sessel.
Das erste Bier perlt! Einfach köstlich. Der Kohl wird aufgetischt, es folgt die Wurstplatte, dann die Bratkartoffeln und die Salzkartoffeln.
Gierige Hände greifen nach den Leckereien. Kein Problem, es ist ja reichlich vorhanden. Wer nicht satt wird hat selber Schuld. Mir hat es hervorragend geschmeckt und ich greife noch mal zu !!!

Den Höhepunkt der Kohlwanderung bildet im feierlichen Rahmen, wie jedes Jahr, die Ehrung derjenigen Vereinskameraden, die in irgend einer Form Besonderes oder Herausragendes geleistet haben. Für das Jahr 2010 werden Klaus-Kristian, Lothar, Bodo, Udo, Jan-Christoph, Christian v. F. und Rüdiger W. mit einer kleinen Anerkennung geehrt.
Am Schluss der Veranstaltung möchte C.R. zur Feier des Tages seine Frau mal mit dem neuen Auto fahren lassen. Das Auto aber ist anderer Meinung und schaltet auf stur. Da kann dann nur noch der ADAC vermitteln.
Um 17:15 Uhr bin ich wieder zu Hause. Ein schöner Tag geht zu Ende.



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aktualisiert am 28.12.2011