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Text: Norbert Neupert
Theaterbesuch 2011
am Montag dem 12. Dezember ging es ins Theater nach Stade

Am 12. Dezember sollte es wieder einmal ins Theater gehen. Christian v. F. hat das organisiert und auch gleich die Karten besorgt. Danke Christian. Diesmal stand "Herr Holm" im Stader Stadeum auf dem Plan.
Vorher sollte aber noch, wie schon fast traditionell, ausgiebig gespeist werden. Hierfür hat der Organisator den gutbürgerlichen Ratskeller ausgewählt.

Für die Anreise wurden Fahrgemeinschaften gebildet, wobei sich für Chantal und mich eine Mitfahrgelegenheit bei Wilhelm und Christa ergab. Nun bestand für mich die große Aussicht auf zwei oder drei köstliche Biere mehr.

Pünktlich um 16:40 standen wir beide am Straßenrand und warteten auf unser "Taxi". Das kam etwas später, aber frische Luft ist gesund und macht munter.
Das Navi war noch nicht ganz fertig programmiert und so übernahm ich die Navigation bis Wilhelm plötzlich links entgegen meiner Ansage abbog. "Da ist eine Tankstelle!", sagte er. "Ja, ich weiß, die ist da eigentlich schon immer!" erwiderte ich. "1,33 Euro ist günstig!" Na gut - nun wurde erst mal das Fahrzeug an der leicht überfüllten Tankstelle in Buxtehude befüllt. Vor 2 Jahren hätte es für das heutige Schnäppchen noch eine Protestwelle gegeben. So ändern sich eben die Zeiten. Ob es da ein Grenze gibt?

Im Anschluss an diesem technischen Stopp ging es im flotten Tempo auf der Ortsumgehung Buxtehude weiter. Der sehr dichte Feierabendverkehr aber brachte die Blechlawine immer wieder ins Stocken und dann sogar ganz zum Erliegen - Stau. Bei dem Gedanken, dass vielleicht das Essen wegfallen könnte bekam ich noch mehr Hunger. Nach einer Viertelstunde Stopp and Go konnte Christa das Fahrzeug wieder sehr zügig bewegen und es bestand Hoffung auf eine angemessene Magenfüllung. Kurz vor Stade hatte dann Wilhelm das Navi mit den richtigen Zielkoordinaten gefüttert und es führte uns direkt zum Ratskeller.
Doch der lag in der Stader Altstadt mit engen Straßen und kaum Parkplätzen. Die zunächst anvisierte Parkbucht erwies sich leider als Behindertenparkplatz. Das ging natürlich nicht.
Wo es keinen Parkraum gibt da muss Parkraum geschaffen werden. - Dank dispositionstechnischer Meisterleistungen wurde kurzerhand ein korrekter Parkplatz eingerichtet. Die umgezogenen Mülltonnen konnten ja keinen Strafzettel bekommen. Wer mag hier wohl tätig geworden sein?
Passanten wiesen uns dann den Weg zum nur wenige Meter entfernten Restaurant. Mit halbstündiger Verspätung eilten wir in Stades ältesten Gewölbekeller (Erstmals erwähnt im 13. Jahrhundert), wo schon unsere Theaterfreunde vor ihren Getränken auf das Essen warteten.

Die Speise hatte ich schon im Internet ausgesucht und Chantal ist dabei auch immer sehr zielstrebig. Doch welches Bier sollte ich bestellen? Hier wird selbst gebraut und es gibt viele Sorten die alle trinkenswert erscheinen. So ließ ich mich von Udo beraten und bestellte mir "Gertrude Rot". Nach kurzer Wartezeit konnte ich das natur belassene nicht filtrierte Bier Schluck für Schluck genießen - Für "Gertrude Blond und Schwarz" reichte die Zeit leider nicht mehr. Ich denke hier werde ich noch einmal einkehren. In einer kleinen Gruppe könnte auch das 10 Liter Tischfässchen interessant sein.

Dann kam das bestelle Jägerschnitzel mit frischen Champignons, Zwiebeln, Salat und Bratkartoffeln - Sehr lecker!
So gesättigt und leicht träge brachen wir auf, um im kurzen Fußmarsch das „Stadeum“ zu erreichen. Hier wartete schon Gerhard, der aufgrund seiner Arbeit auf das "Vorspiel" verzichten musste. Herrn Holm in allen Einzelheiten zu beschreiben würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Deshalb sage ich nur: "Es war einfach nur gut" Wir haben viel gelacht und uns köstlich amüsiert. Wir freuen uns heute schon auf die nächste Tour.

Danke an die Fahrer und Organisatoren, die diese gemeinsame Unternehmung ermöglicht haben.
 
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aktualisiert am 04.02.2012