Flieger Know How

Streckenflugplanung und Durchführung

Prinzipien und Beispiele zur Vorgehensweise bei der Streckenflugplanung

Die Streckenflugplanung findet immer am Abend des Vortages statt und bezieht sich mindestens auf:
Notams, Wetter, Streckenplanung, Planung des Flugbetrieb (in der Woche Winde, Rückholer, Starthelfer), Verfügbarkeit eines Flugzeugs, Kenntnis zum technischen Zustand, etc.

Am Morgen des Flugtages erfolgt dann die Feinplanung. Es wird geprüft ob die Annahmen der Vorabendplanung weiterhin Bestand haben oder passt die Aufgabe(n) entsprechend an (verkleinern oder vergrößern, Lage der Strecke im Raum, etc.)

Die endgültige Streckenplanung erfolgt dann unter realistischer Berücksichtigung der eigenen bisher erreichten Vorfluggeschwindigkeiten und wird in einem kleinen „Fahrplan“ festgehalten.

Dieser Fahrplan zeigt, wann man spätestens am Wendepunkt sein muss (Uhrzeit) , wenn die angenommene Vorfluggeschwindigkeit erreicht wurde.
Dieser einfache Abgleich von Ort und Zeit ist die Grundlage für eine von vielen wichtigen Entscheidungen während des Fluges: Kann die Aufgabe weitergeflogen werden oder muss sie verkürzt werden? (vergrößern ist aufgrund des ungünstigen Punkte/Risikoverhältnis bei angemeldeten Flügen nur selten sinnvoll)

Für die Entscheidung „Verkürzen“ sollte man dann eine entsprechende Planung parat haben (Plan „B“), damit der restliche Flug noch ein brauchbares Ergebnis liefert (DMST Punkte)

Links: Notams: https://www.notaminfo.com/germanymap
Wetter: PC Met, Top Meteo, Skysight (alles gebührenpflichtig)
Flugplanung: WeGlide | Start (kostenfrei)

Flieger Know How


VfL-Rotenburg (Wümme) e.V.
aktualisiert am 27.03.2021