Presseberichte

Dienstag, 17. September 2019

Rotenburger Kreiszeitung

Nachwuchspiloten zeigen ihr Können

Jannis Rinn und Tjark Rauschmaier belegen beim Landeswettbewerb Plätze im Mittelfeld

Tjark Rauschmaier (l.) und Jannis Rinn haben gute Plätze im Mittelfeld belegt • FOTO: GOLDSTEIN

Rotenburg - Der Rotenburger Flugplatz ist am Samstag nach 2012 einmal mehr der Austragungsort für den landesweiten Vergleichswettbewerb im Segelfliegen gewesen. Fünf junge weibliche und 26 männliche Flieger aus 19 Vereinen hatten sich zu dem eintägigen Wettkampf angemeldet. „Jeder Verein durfte maximal drei Teilnehmer melden“, erklärte Hans-Joachim Neupert vom Verein für Luftsport Rotenburg.

Jannis Rinn und Tjark Rauschmaier gingen für die Kreisstadt an den Start. Um die Flugzeuge beim Start schnell auf Höhe zu bringen, stand eine leistungsstarke (380 PS) Doppeltrommelwinde zur Verfügung. Bereits am Freitag, dem Anreisetag, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Einweisungs- und Trainingsflüge durchzuführen, denn beim Wettkampf wird den jungen Piloten einiges an Können abverlangt.

  Sie mussten drei Wertungsflüge möglichst fehlerfrei bewältigen. Am Wettkampftag herrschten gute Flugbedingungen. Bevor es aber in den Rotenburger Himmel ging, war ein ausführliches Feldbriefing angesagt. Die Juroren, zehn erfahrene Fluglehrer, erläuterten ganz genau jede einzelne Flugübung bis ins kleinste Detail. Die Flugfiguren werden dann vom Boden aus von den Juroren nach einem komplizierten Punkteschema bewertet. Der Fliegernachwuchs musste Übungen aus allen Bereichen ihrer bisherigen fliegerischen Ausbildung zeigen. Dafür ist jeder Pilot drei Mal mit seinem Segelflugzeug in der Luft gewesen. Beim Start klinkte der Kandidat das Flugzeug in ungefähr 450 Metern Höhe aus und versuchte dann, mehr oder minder erfolgreich eine Acht am Himmel zu „malen“. Dann folgten eine hochgezogene Fahrtkurve und Rollübungen. Bei der Landung verlangten die Wertungsrichter, dass die Piloten ihr Flugzeug in einem markierten Raum weich aufsetzten. Für Fehler verteilte die Jury Minuspunkte. Rinn und Rauschmaier belegten am Ende Platz 14 und 15.

go

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aktualisiert am 17.10.2019